Lyme-Borreliose-Bakterien verstecken sich in parasitären Fadenwürmern und verursachen chronische Gehirnkrankheiten

Lyme-Borreliose-Bakterien verstecken sich in parasitären Fadenwürmern und verursachen chronische Gehirnkrankheiten

Borrelien-Bakterien können durch eine Vielzahl von Überträgern (Zecken, Läusen etc.) in einen Wirt hineingebracht werden.

Die Bandbreite der verschiedenen Borrelien-Stämme, ist ähnlich groß, wie die Verschiedenartigkeit der Reservoir-Tiere und der Überträger-Insekten.

Aber in den letzten Jahren stehen auch immer häufiger Würmer im Verdacht Borrelien zu übertragen. Gerade die Lyme-Borreliose (Borrelia burgdorferi ) steht sehr stark im Fokus der Öffentlichkeit und der Sozialenmedien.

Dass Bakterien durch Würmer übertragen werden, dazu habe ich bereits einen Artikel verfasst:

Würmer verbreiten Bakterien – Neuere Forschung über Würmer

 

Ähnlich wie bei einer russischen Puppe (Matroschka), wo man immer wieder eine Puppe öffnen kann und es erscheint eine weitere Puppe, so erscheint es auch im Bereich der Parasiten. In der Zecke befindet sich ein Fadenwurm (oder mehrere) und im Fadenwurm wiederum Borrelien. Und es würde mich nicht wundern, wenn wir in einigen Jahren lesen, dass in den Borrelien Viren gefunden worden sind.

Es geht aber auch noch um ein weiteres Verhalten von Würmern, welches häufig nicht erwähnt wird, nämlich dass manche Wurmarten Wanderlarven produzieren.

Man unterscheidet die Wanderlarven (Larva migrans) wie folgt:

Kutane Larva migrans (in der Haut befindliche Wanderlarven)

Subkutane Larva migrans (unter der Haut (im Unterhautfettgewebe) befindliche Wanderlarven)

Viszerale Larva migrans (im Eingeweide (in Organen) befindliche Wanderlarven)

Zerebrale Larva migrans (im Gehirn befindliche Wanderlarven)

Beispiele:

Kutane Larva migrans: Diphyllobothrium latum, Gnathostoma spinigerum

Subkutane Larva migrans: Wuchereria bancrofti, Loa loa, Onchocerca volvulus, Dracunculus

medinensis, Dipetalonema perstans (Synonym: Mansonella perstans)

Viszerale Larva migrans: Toxocara canis und T.cati, Ancylostoma brasiliense und A.caninum, Strongyloides stercoralis, Angiostrongylus cantonensis, Dirofilaria immitis, Capillaria hepatica, Brugia patei, Ascaris suum, Trichuris vulpis

Zerebrale Larva migrans: Baylascaris procyonis, Toxocara spp., Spirometra erinaceieuropaei, Angiostrongylus cantonensis

 

Quellen:
  • Encephalopathy caused by visceral larva migrans due to Ascaris suum. Yuichiro Inatomi, Tatsufumi Murakami, Makoto Tokunaga, Kenji Ishiwata, Yukifumi Nawa, Makoto Uchino
  • CROSS-REACTIONS BETWEEN Toxocara canis AND Ascaris suum IN THE DIAGNOSIS OF VISCERAL LARVA MIGRANS BY WESTERN BLOTTING TECHNIQUE Cáris Maroni NUNES, Regina Nardini TUNDISI, José Fernando GARCIA, Marcos Brayan HEINEMANN, Saemi OGASSAWARA & Leonardo José RICHTZENHAIN
  • Hughes, A.J. and Biggs, B.A. „Parasitic worms of the central nervous system: an Australian perspective.“ Internal Medicine Journal. 32.11 (2001): 541-543.
  • Walker M.D., Zunt (2005). „Neuroparasitic Infections: Cestodes, Trematodes, and Protozoans“. Seminars in Neurology. 25 (3): 262–277. doi:10.1055/s-2005-917663.
  • Bloch M. (1986). Hookworm Infection. Rev.Inf.Dis. 8,306-307
  • Dharmkrong At., S. Megasena, P. Suntharasamai, P. Bunnag (1986). Enzyme-Linked Immunosorbent Assay for Detection of Antibody to Gnathostoma Antigen in Patients with Intermittent Cutaneous Migratory Swelling. J.Clin.Microbiol. 23,847-851
  • Gilles H.M. (1985). Selective Primary Health Care: Strategies for Control of Disease in the Developing World. XVII. Hookworm Infection and Anemia. Rev.lnf.Dis. 7, 111-114
  • Kaszas T., M. Katona, L. Timar, j. Budai (1984). Juvenile Eosinophilic Meningo-Encephalitis Toxocara Infestation? Orv.Hetii (ArztI.Wschr.) 125, 2871-2873
  • Musgrave l.A., R.B. Hawes, J.L. Jameson, R.A. Sloane, P.A. Quayle (1979). Mebendazole: Evaluation of a new Antihelminthic for Trichiuriasis, Hookworm, and Strongyloidiasis. Med.J.Aust. 1,403- 405
  •  Nutmann T.B., K.D. Miller, M. Mulligan, E.A. Ottesen (1986). Loa Loa Infection in Temporary Residents of Endemic Regions: Recognition of a Hyperresponsive Syndrome with Characteristic Clinical Manifestations. J.lnf.Dis.154, 10
  • Sato Y., M. Takara, M.Otsuru (1985). Detection of Antibodies in Strongyloidiasis by Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA). Trans.Roy.Soc.Trop.Med.Hyg. 79, 51-55
  • Teekhasaenee C., R. Ritch (1986). Ocular parasitic Infections in Thailand. Rev.Inf.Dis. 8, 350
  • Worley G., J.A. Green, T.E. Frothingham, R.A. Sturner, K.W. Walls, V.A. Pakalnis, G.S. Ellis Jr. (1984). Toxocara canis Infection: Clinical and Epidemiological Associations with Seropositivity in Kindergarten Children. J.Inf.Dis. 149,591-597

Borrelien-infizierte Nematoden wandern ins Gehirn

Die zerebrale Nematodiose (Cerebrospinalnematodiasis) ist eine Erkrankung mit Fadenwürmern bei Mensch und Tier, wo die Wurmlarven in den Bereich des Gehirns vorgedrungen sind.

In den letzten Monaten liest man immer häufiger: „Lyme Bacteria Hides Inside Parasitic Worms, Causing Chronic Brain Diseases“, zu deutsch: „Lyme-Borreliose-Bakterien verstecken sich in parasitären Würmern und verursachen chronische Gehirnkrankheiten“. Dr. Allan MacDonald fand zwei Borreliose-Erreger-Stämme, darunter Borrelia burgdorferi der Erreger der Lyme-Krankheit, in parasitären Nematoden (Fadenwürmern, Wurm-Eiern oder Larven), diese befanden sich im Gehirngewebe von neunzehn verstorbenen Patienten. Diese mikroskopisch kleinen Würmer besitzen als Endosymbionten Borrelien, was bedeutet, dass die Borrelien-Bakterien in den Würmern leben. Ein Zeckenbiss bringt die Nematoden in den menschlichen Körper, so Dr. Allan MacDonald.

Dies stellte Dr. Allan MacDonald auf dem Capitol Hill im Rayburn House Office Building im Jahre 2016 vor.

MacDonald’s Präsentation kann hier abgerufen werden: https://vimeo.com/166688480

„Sowohl die Würmer als auch die Borrelia-Erreger können verheerende Hirnschäden verursachen“ sagte dort Dr. MacDonald.

Es wird berichtet, dass Dr. MacDonald aus dem Multiple-Sklerose-Gewebszentrum in Rocky Mountain zehn Gewebeproben von verstorbenen MS-Patienten bekam. Alle zehn dieser Proben zeigten Hinweise auf Borrelien-infizierte Nematoden. Infizierte Würmer wurden auch in fünf Gewebeproben von Patienten gefunden, die an stark bösartigem Gehirntumor (Glioblastoma multiforme) litten, demselben Krebs, dem auch Edward Kennedy erlegen war. Merkwürdigerweise war im Jahre 1993 dieser Senator Kennedy Vorsitzender bei der Anhörung des Labor-und Human Resources Ausschusses mit dem Titel: „Lyme-Krankheit: Ein Diagnose-und Behandlungs-Dilemma“. Schließlich zeigten vier Proben von Patienten, die an der Lewy-Körper-Demenz starben ebenso Borrelien-infizierte Nematoden.

MacDonald’s Präsentation kann hier abgerufen werden: https://vimeo.com/166688480

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.