Über mich

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Hallo!

Für die, die mich noch nicht kennen: Ich bin Nadine Bukowski, selbst ernannte Mikrobenjägerin und mein Jagdinstrument ist das Dunkelfeldmikroskop.

Anfang 2014 hatte ich eine geniale Idee, indem ich Blutproben mit einer Nährlösung versetzte und diese bei zwei verschiedenen Temperaturen gedeihen lies. In den nun folgenden 4,5 Jahren untersuchte ich auf diese Weise 100erte von Blutproben mit immer derselben Methode. Die allermeisten Proben stammten von Menschen, aber auch Haustiere, Wildtiere und Insekten habe ich mit meinem Dunkelfeldmikroskop genauer unter die Lupe genommen. Aus dieser Zeit sind zwei Bücher entstanden, nämlich zum einen ein Blutatlas „Dunkelfeldmikroskopie mit nativem Blut und BukoVitaN®-Blutbetrachtung“, der vorrangig dabei hilft, wie die Blutbestandteile überhaut aussehen, und mein Buch „Mikroben unter dem Mikroskop“, welches sich vor allem mit den Erregern aus Zecken beschäftigt. In den letzten Monaten habe ich die 4. Auflage von „Mikroben unter dem Mikroskop“ gründlich überarbeitet und zahlreich ergänzt, so dass das Buch jetzt 108 Fachseiten im DIN-A4 Format beinhaltet.

Die Nährlösung, mit der ich seit Anfang 2014 arbeite, hat sich seit dem nicht verändert und trägt den Namen: BukoVitaN. Der Name setzt sich wie folgt zusammen: „Buko“ steht für den Anfang meines Nachnamens, „Vita“ bedeutet im Lateinischen „Leben“ und steht für „Lebend-Blut-Mikrokopie“ und das „N“ von BukoVitaN steht für „Nährlösung“.

Den Markennamen BukoVitaN® habe ich mir Ende 2016 eintragen lassen.

Über meinen Youtube-Kanal: MediMicro erfährt man mit welchen Themen ich mich auseinander setze.

Link: MediMicro-Kanal hier anklicken

Wie kam es überhaupt zu dieser Entwicklung?

Mitte 2009 erkrankte ich an Neuroborreliose und die ganzen Missstände und Hürden, die ich im Zusammenhang mit der Lyme-Borreliose erlebt habe prägen mich noch heute. So kam damals in mir der Wunsch auf mehr Einblick in mein eigenes Blut aber auch in das Blut von anderen Menschen zu erlangen.

Wie ich zur Forscherin wurde

Ich glaube, ich wurde tatsächlich schon als Forscherin geboren. Meinem Verständnis nach muss man unglaublich geduldig beobachten können und aus diesen Beobachtungen vernünftige Schlüsse ziehen. Zum Beispiel beobachtete ich als Kind eine Weinbergschnecke dabei, wie sie ein Loch grub und kurz darauf Eier hinein legte. So lernte ich bereits als Kind wie Weinbergschneckeneier aussehen. Diesem Modell folgend ist es nicht anders, wenn ich heute stundenlang vorm Mikroskop sitze. Ich denke wirklich, dass einen Dinge in der Kindheit prägen und somit auch mein Lebenslauf sich dahingehend entwickelt hat, dass ich, Jahre später, einen Beruf im Labor wählte.

Durch meine eigenen leidvollen Erfahrungen mit der Neuro-Borreliose (nur bestätigt durch den Western-Blot-Test und meine eigene Mikroskopie) bin ich zu der Dunkelfeld-Blutmikroskopie gelangt.

Mein Forschungsgebiet

Zu Anfang interessierte mich die Frage, ob man bestimmte Symptome eindeutig im Blut nachweisen kann oder ob es sich dabei eher um eine individuelle Empfindung handelt, die nur vom Betroffenen geäußert werden kann, dann aber keiner Überprüfung standhält oder ob es nicht doch bestimmte Hinweise gibt. Durch diese sehr umfangreiche Fragestellung entwickelte ich immer weiter verschiedene Erklärungsmodelle, die dann wiederum getestet werden mussten. Daraus entstanden ist eine Sammlung von Daten, Bildern und Videos, die ich interessierten Fachleuten auf Seminaren vorstelle.

Der Kern meiner Forschung bleibt insoweit bestehen, dass immer unvoreingenommen beprobt wird, und auch wenn bei mir heute natürlich eine gewisse Erfahrung vorhanden ist, so ist das Gebiet der Blutmikroskopie ein sehr großes und wird auch niemals abgeschlossen sein, sodass man hier mit Sicherheit immer wieder neue Dinge erleben wird. Diese Unvoreingenommenheit ist sehr wichtig, damit die Ergebnisse korrekt sind, denn so ergeben sich doch auch gewisse Zusammenhänge zwischen Phänomenen und Problemen. Diese Informationen fließen dann in die sicheren Hände von Ärzten und Heilpraktikern und werden mit der wissenschaftlichen Literatur abgeglichen.

Mein Beitrag ist es, die Methodik weiterzugeben, damit mehr Daten zusammenkommen und damit fundiertes Wissen in Form von Literatur zur Überprüfung zur Verfügung steht.

Warum ausgerechnet Parasiten?

Ich interessiere mich nicht ausschließlich für Parasiten, aber sie sind ein wichtiger Bestandteil der Natur und entscheiden darüber, wie viel Lebensgrundlage uns allen zur Verfügung steht. Ein Parasit bedeutet wortwörtlich „Neben-esser“ und ist daher schon per Definition nicht als „Symbiont“ zu verstehen. Alle menschlichen Parasiten haben eine enge Wirtsbeziehung und weisen daher häufig sehr interessante Lebenszyklen und Anpassungsfähigkeiten auf, die mich faszinieren.

Gerade das Mikroskop gestatten einem die Möglichkeit, selber zu forschen und präsentiert einem oft tolle Eindrücke, die man stundenlang betrachten kann, ohne dass eine Werbepause eingeblendet wird.